Viele kleine Entscheidungen haben unsere Gemeinde zu dem gemacht was sie heute ist. Diese Erfahrung konnte ich im Gemeinderat machen, dem ich 12 Jahre lang angehören durfte.

Die Gestaltungskraft einer Kommune ist begrenzt. Vorhandene Mittel müssen daher zukunftsorientiert und ausgewogen verwendet werden. Neben den wichtigen Pflichtaufgaben wie Verwaltung, Kindergarten und Schule müssen Themen der Infrastruktur und des gesellschaftlichen Lebens  im Blickpunkt der Entwicklung stehen. 

Damit die Diskussion der notwendigen Bedarfe nicht nur von einigen wenigen geführt wird, habe ich mich vor einigen Jahren dazu entschlossen, den Vorsitz in einer politischen Organisation zu übernehmen. Ziel ist, zusammen mit den gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten unserer Fraktion, zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürger, regelmäßig vor den anstehenden Entscheidungen die Themen zu besprechen.

Leider ist es heute in unserer Gemeinde so, dass die TOP, die vom Gemeinderat abgesegnet werden sollen, nur von der Bürgermeisterin und der Verwaltung aufgestellt werden. Eine wahrnehmbare, mit den Fraktionen vorgesprochene Strategie ist nicht erkennbar und wahrscheinlich auch nicht gewollt.

Deshalb müssen wir uns selbst informieren. Aus diesem Grund bin ich seit Jahren (als Zuhörer) in nahezu jeder Sitzung des Gemeinderats anwesend. Gerade jetzt, kurz vor den Kommunalwahlen 2020 ist es wichtig, dass wir uns Gedanken machen, wie die Gemeindepolitik zukünftig gestaltet werden kann.

Denn vernünftige, bedarfsorientierte und bürgernahe Lösungen können nur von den Leuten vor Ort selbst gefunden werden. Aufgesetzte Wettbewerbe können unseren Bedarf nicht adäquat ermitteln. Architekten können nur fachliche Gestalter unserer Vorhaben sein.


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